Meerschweinchen

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Kleiner Fahrplan für das erste Lebensjahr Ihres Welpen

Sie planen die Anschaffung eines Vierbeinigen Weggefährten?

Dabei gibt es einiges zu beachten. Soll es ein Rassehund sein? Welche Rasse habe Sie sich ausgesucht und was gibt es dabei zu beachten? Oder vielleicht lieber ein Mischling? Welche Bedürfnisse wird der Hund haben wenn er größer wird? Ist es eher ein Couch-Potato, oder ein Tier aus einer Arbeitslinie? Auch die Herkunft des Welpen muss bedacht werden. Stammt der kleine Welpe, den Sie sich ausgesucht haben, aus dem Tierheim, wird er von Privat abgegeben oder kommt er vom Züchter?

Wir beraten Sie gerne auch schon VOR der Anschaffung, damit es kein „unangenehmes“ Erwachen gibt, sobald der Welpe eingezogen ist!

Denn nichts ist schlimmer, als eine unüberlegte Anschaffung! Tiere, die dann plötzlich doch nicht bleiben dürfen, weil die Rasse des Hundes und damit seine Veranlagungen so gar nicht zum dazugehörigen Menschen passt. Oder weil vielleicht der auserwählte Hund schwer krank ist -Stichwort Rassedispositionen- und man ihn sich einfach nicht mehr leisten kann.  Solche Tiere landen dann zum Teil im Tierheim, oder werden zu „Wanderpokalen“. Dies gilt es im Vorfeld schon zu verhindern.

Im Anhang noch eine kleine Welpenfibel zum downloaden mit allen wichtigen Informationen für das erste Lebensjahr.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an uns. Und nun viel Spaß beim Lesen 🙂

Hier die Welpenfibel für Ihren Hund zum downloaden!
Kleiner Fahrplan für das erste Lebensjahr Ihres Welpen2019-11-05T18:02:35+01:00

Liebe Zwei- und Vierbeiner,

Wegen einer Fortbildung ist die Praxis am Freitag, den 27. September 2019 geschlossen.
Ab Montag, den 30. September 2019, sind wir dann wieder ganz normal für Sie erreichbar.

Ihr Team der Tierarztpraxis Pattenham

2019-10-11T13:05:41+02:00

Sommer, Sonne, aufgeheizte Wohnung, Lüften, gekipptes Fenster…

Das Kippfenstersyndrom, eine unterschätzte Gefahr für kleine Tiger auf Entdeckungstour!

Katzen gehen gerne auf Entdeckungstour, ein gekipptes Fenster kommt da gerade recht. Das es zur tödlichen Falle werden kann, merkt die Katze erst viel zu spät! Sie steckt im Fensterspalt fest und beim Versuch sich zu befreien rutsch sie dabei immer tiefer. Dabei werden die Organe und auch die Hauptschlagader (Bauchaorta) gequetscht und die Durchblutung der Hinterbeine unterbrochen. Es kommt zu einer Ischämie (Minderdurchblutung) in deren Folge Muskeln und Nerven nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden. Im Gegenzug können die entstandenen Abfallprodukte der Zellen aber auch nicht mehr entsorgt werden. Es entsteht eine Übersäuerung, einer sogenannten Acidose der Muskulatur, die äußerst schmerzhaft ist. Im weiteren Verlauf kann es sogar zum Absterben der Muskelzellen und zur Schädigung der Nerven kommen. Es entsteht eine „ischämische Neuropathie“. Das bedeutet, dass die Hintergliedmaßen und auch die Rute eine schlaffe Lähmung zeigen. Zusätzlich können die Schleimhäute von Darm und Harnblase geschädigt werden. Auch die Funktion der Harnleiter kann beeinträchtigt werden. Die Bauchwand kann so stark gequetscht sein, dass eine Fettgewebsnekrose (absterben der Zellen) entsteht. Nicht zuletzt verletzten sich die Tiere teilweise auch an der Wirbelsäule selbst.

Aber die Katze aus dieser Situation zu befreien bedeutet nicht gleichzeitig, dass keine Gefahr mehr besteht! Die Katze sollte im Anschluss schnellstmöglich zum Tierarzt gebracht werden. Idealerweise meldet man sich als Notfall vorher an. So kann alles schon passend hergerichtet werden und es vergeht keine unnötige Zeit. Meistens kommen die Tiere schon im lebensbedrohlichen Schock an. Die Schleimhäute sind blass, die Herzfrequenz erhöht und die Katzen haben oft auch Untertemperatur. Die Hintergliedmaßen und der Schwanz sind meist gelähmt, die Muskulatur verhärtet und hochgradig schmerzhaft. Häufig ist kein Puls mehr in den Hintergliedmaßen tastbar und die Gliedmaßen selbst fühlen sich kalt an. Die Reflexe der Hinterbeine sind entsprechend reduziert oder auch gar nicht mehr vorhanden.

Bei der Therapie steht die Behandlung des Schocks an erster Stelle.

Dazu bekommen die Katzen eine Infusionslösung, um das Herz-Kreislaufsystem zu stabilisieren und die Nierenfunktion aufrecht zu erhalten. Neben Sauerstoffgaben und Wärme wird auch eine adäquate Schmerztherapie benötigt. Oft werden sehr starke Schmerzmittel wie Opioide verwendet, denn die verhärtete Muskulatur erzeugt erhebliche Muskelschmerzen. Auch Laborwerte, wie z.B. die Nierenwerte und die Elektrolyte, müssen überwacht werden. Entsprechend der Laborwerte muss die Therapie angepasst werden. Eine Verletzung der Wirbelsäule kann ebenfalls vorkommen und muss gegebenenfalls über die Anfertigung von Röntgenaufnahmen ausgeschlossen werden.

Die Katzen bleiben zumeist einige Tage stationär und müssen intensiv überwacht werden, da nach der einsetzenden Reperfusion (Wiederdurchblutung des zuvor abgequetschten Gewebes) alle Stoffwechselprodukte plötzlich wieder in den Kreislauf kommen. Diese Stoffwechselprodukte können nach Stunden oder sogar erst nach einigen Tagen zum Tod des betroffenen Tieres führen. Erst wenn diese anfängliche kritische Phase überwunden ist, ist die Katze außer Lebensgefahr.

Eine Physiotherapie kann in der Heilungsphase die Katze wesentlich unterstützen. Die eingesetzten Techniken dienen der Regeneration der geschädigten Strukturen und dem Wiedererlangen eines ungestörten Gangbildes. Wird die anfängliche kritische Phase überlebt, haben die Katzen eine günstige Prognose. Allerdings bleiben bei einigen Katzen leichte Gangstörungen zurück. Umso wichtiger ist es, vor dem Verlassen der Wohnung alle Fenster zu schließen oder entsprechende Gitter an den Fenstern anzubringen, damit der Entdeckungsdrang der kleinen Tiger nicht zur tödlichen Falle werden kann!

Sommer, Sonne, aufgeheizte Wohnung, Lüften, gekipptes Fenster…

Das Kippfenstersyndrom, eine unterschätzte Gefahr für kleine Tiger auf Entdeckungstour!2019-08-27T18:16:35+02:00

Unsere Tierarztpraxis in Pattenham ist am Donnerstag, den 15.08.2019 sowie an dem darauf folgenden Wochenende 17./18.08.2019 nicht besetzt.

Am Freitag, den 16.08.2019 sind wir zu den regulären Zeiten erreichbar. Die Praxis ist an diesem Tag mit einer Vertretungstierärztin und meiner Helferin besetzt.
Zeiten zur Terminvereinbarung am Freitag sind von 8:30 bis 12 Uhr und von 13:00 bis 16:00.

Ab Montag, den 19.08. sind wir wieder wie gewohnt für Sie da.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Wir wünschen allen Zwei- und Vierbeinern eine sorgenfreie und erholsame Restwoche!

Ihr Team der Tierarztpraxis Pattenham

2019-08-14T16:44:13+02:00

Filou, Name ist Programm

Filou, Entlebucher Sennenhund fast 12 Jahre, bekannt aus Film und Fernsehen!

Weitere Interessen: Besuchsdienst im Altenheim

Filou war ebenfalls ein geprüfter Flächensuchhund. Er hat die Ausbildung mit seinem Hundeführer Martin Grassler durchlaufen. Auch für Ihn der zweite Hund, den er ausgebildet hat. Leider ist Filou gesundheitlich geplagt mit einer kranken Hüfte und als Folge davon einem Kreuzbandriss, sodass wir ihn schon seit Längerem in den wohlverdienten Ruhestand geschickt haben. Natürlich darf er als Rentner immer noch kleiner Suchen im Training machen. Schließlich macht ihm die Arbeit sehr viel Spaß.

Sein zweites Hobby ist Fressen! Leider wurde ihm das einmal zum Verhängnis und er hätte es fast mit dem Leben bezahlt. Beim Spazieren gehen hat er als kleiner „Allesfresser“ einen Giftköder aufgenommen. Zum Glück hat er diesen „hinterfotzigen Anschlag“ überlebt. Dieser kleine „Ausrutscher“ bescherte ihm aber einen relativ hohen Bekanntheitsgrad. Filous Geschichte war damals im Radio und in der Zeitung und vor ein paar Jahren wurde es für einen Beitrag im ZDF noch einmal nachgespielt.

https://www.chiemgau24.de/chiemgau/traunstein/traunstein-brk-rettungshund-filou-wurde-chieming-vergiftet-chiemgau24-2727346.html

Youtube-Video: BRK-Rettungshund vergiftet

https://www.chiemgau24.de/chiemgau/chiemsee/brk-hund-filou-sich-giftkoeder-angriff-wieder-erholt-chiemgau24-2740832.html

Leider sind mittlerweile Giftköder oder Rasierklingen, Nägel oder der Gleichen in Wurst verpackt fast schon überall ein Problem. Erst kürzlich konnte die Rettungshundestaffel Traunstein in Grabenstätt erfolgreich eine vermisste Person finden und damit dessen Leben retten. Einen Tag später kam genau für diese Gegend eine Giftköder Warnung! Zum Glück hat keiner unserer Rettungshunde während des Einsatzes einen aufgenommen.

Aber Filous Geschichte soll auch für etwas gut gewesen sein! Alle Hunde, die wir diese Woche vorgestellt haben, arbeiten für uns Menschen. Und es gibt noch unzählige andere Einsatzmöglichkeiten bei denen Sie zum Teil sogar ihr Leben für uns Menschen einsetzen, um uns zu helfen. Jeder armen Seele, die sich über Hunde ärgert und Giftköder auslegt, sollte dies bewusst sein. Vielleicht seid genau ihr irgendwann auf einen solchen Hund angewiesen! Der euch findet oder führen kann, euch warnt vor einem Unterzucker oder vor dem nächsten epileptischen Anfall, oder, oder, oder… Und dann möchtet Ihr auch nicht, dass jemand diesen Hund, der euch hätte helfen können, vergiftet oder verletzt hat. Denkt immer daran!

Hunde können Menschenleben retten!!!!

Tierarzt Pattenham, Chiemsee, Truchtlaching, Bayern, Landkreis Traunstein, Altötting, Mühldorf, Meta Lahn, Tierarztpraxis, Traunreut, Trostberg, Chieming, Chiemgau, Altenmarkt, Hund, Katze, Kaninchen, Meerschweinchen, Heimtier, Kleintierpraxis, Heimtierpraxis, Tierarztpraxis,

Filou, Name ist Programm2019-06-14T08:35:07+02:00

Pauline

Hallo, ich bin Pauline, ein Labrador Retriever, mittlerweile 9 Jahre alt und habe gleich mehrere „Berufe“.

Zum einen arbeite ich ehrenamtlich als Flächen- und Trümmersuchhund beim Roten Kreuz in Würzburg, zum anderen bin ich auch zertifizierter Spürhund im Bereich Baumschädlinge. Ich kann zuverlässig zum Beispiel den Asiatischen Laubholzbockkäfer (ALB) und auch den Citrusbockkäfer (CLB) aufspüren. Der Asiatische Laubholzbock zählt mittlerweile zu den hundert gefährlichsten Neueinwanderungen. Befallene Bäume können innerhalb weniger Jahre absterben. Deshalb ist ein Befall sogar meldepflichtig! Und ich finde nicht nur die fertigen Käfer, sondern auch alle Entwicklungsstadien davor. So kann ich schon einen sehr frühen Befall anzeigen. Ich erkenne den Käfer und seine Larven an seinem spezifischen Geruch, Verwechslungen mit weniger gefährlichen einheimischen Arten können so vermieden werden.

Aber wo ist mein Einsatzgebiet fragt ihr euch?

Ich suche nicht nur lebende oder frisch gefällte Bäume ab. Mein Einsatzgebiet ist viel größer! Auch die Kontrolle von Verpackungsholz, zum Beispiel von Steinlieferungen aus dem südostasiatischen Raum, und importierte Pflanzenwaren gehören zu meinem Zuständigkeitsbereich.

Mein Einsatz hilft so die Verbreitung dieser Käfer einzudämmen und somit unsere einheimischen Laubbäume zu schützen. Dadurch wird auch der finanzielle Schaden für den Menschen minimiert.

Wer noch Fragen hat darf sich gerne an meinen sprechenden Teamkollegen wenden: Peter Hentschel peter.hentschel@gmx.de oder unter 0931-9911773.

Pauline2019-06-13T09:34:02+02:00

Beruf: geprüfter Flächensuchhund im BRK Rettungshundestaffel Traunstein

Meta Lahn mit Querfeldein Elsa; Labrador Retriever, 3 Jahre alt

Weiterbildung: Trümmersuchhund in Ausbildung

Weitere Interessen: psychologische Betreuung ängstlicher Hundefreunde. Parallel dazu aber auch tätig in der intensiven Ablenkung von gestressten Frauchen oder Herrchen, bevorzugt durch Ballspiele aller Art. Ihr „gute-Laune-Gen“ prädestiniert sie, um bei uns, in der Tierarztpraxis Pattenham, im „KID-Team“ (Kriseninterventionsdienst) zu arbeiten 😉

Elsa, unsere kleine Praxishündin ist mittlerweile der dritte Hund, mit dem ich ehrenamtlich im Roten Kreuz arbeite. Sie kam im Alter von knapp 9 Wochen direkt von der Züchterin zu uns. Nach einer kurzen Zeit des Eingewöhnens startete sie schon spielerisch mit der Ausbildung zum Flächensuchhund. Elsa lernt dabei, dass alle Menschen toll sind. Wir konfrontieren sie wohldosiert mit Umwelteindrücken aller Art, um sie so stressresistent und umweltsicher groß werden zu lassen. Ihr menschenfreundliches Wesen und ihre Kommunikationsfreude sind dabei von großem Nutzen. Neue Situationen, Orte und Umweltreize sollen für sie später kein Problem sein. Genau das wird in einem ersten kleinen Test überprüft, den jeder angehende Rettungshund absolvieren muss. Er nennt sich Eignungstest. Dabei wird der Hund unterschiedlichen Reizen und Situationen ausgesetzt, in denen er weder ängstlich noch aggressiv reagieren darf. Nur mit bestandenem Eignungstest wird der Hund später zur Prüfung zugelassen. Für Elsa dank einer perfekten Welpenzeit, schon bei der Züchterin, kein Problem.

In der Regel dauert die Ausbildung bis zur ersten Prüfung zwei bis drei Jahre. Elsa, unser kleiner Überflieger, konnte schon mit 19 Monaten erfolgreich Ihre erste Prüfung absolvieren. Und dieses Frühjahr legte sie abermals erfolgreich die Wiederholungsprüfung ab. Parallel dazu läuft die Ausbildung zum Trümmersuchhund.

Wenn ein Flächensuchhund die vermisste Person gefunden, hat gibt es verschiedene Anzeigenformen. Elsa wurde als sogenannter Verbeller ausgebildet. Das bedeutet, dass sie – beim Vermissten angekommen – so lange bellt, bis ich da bin und die weiteren Rettungsmaßnahmen einleiten kann. Damit dabei keine Fehler passieren, muss auch jeder Rettungshundeführer eine umfangreiche Ausbildung durchlaufen. Dabei werden verschiedene Themen unterrichtet. Natürlich die Erste Hilfe am Menschen, aber auch Funken, Orientierung (Karte, Kompass, GPS), Erste Hilfe am Hund, Kynologie, Einsatztaktik, Unfallverhütung, rechtliche Grundlagen und auch die Organisation und Strukturen innerhalb des Roten Kreuzes.

Weitere mögliche Anzeigeformen sind: Freiverweiser und Bringsler. Bei beiden Anzeigearten verlässt der Hund den Vermissten und läuft zurück zum Hundeführer, zeigt dort an, dass er gefunden hat und kommt mit Hundeführer wieder zurück.

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Mit meiner Hündin Emma bin ich 2007 zum Roten Kreuz gekommen. Sie hat den Grundstein gelegt für mein Engagement innerhalb des Roten Kreuzes. Als Münsterländer/deutsch-Kurzhaar/Golden Retriever-Mischling war sie nicht immer der einfachste Hund in der Ausbildung, aber eine gute Lehrerin für mich. Mit ihr habe ich erst im Alter von ca. 1,5 Jahren mit der Ausbildung begonnen. Sie war ein geprüfter Flächen- und auch Trümmersuchhund. Dazu waren wir parallel zum „Rettungshundedasein“ auch ehrenamtlich als Besuchshund im Altenheim unterwegs. Für die Bewohner oft ein kleines Highlight, wenn Emma und ihre Kollegen einmal pro Woche zu Besuch kamen. Sie wurden gestreichelt, gefüttert, durften Kunststücke zeigen und auch bei dem ein oder anderen Bewohner mit ins Pflegebett zum kuscheln.

Emma (R.i.P.)

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Beruf: geprüfter Flächensuchhund im BRK Rettungshundestaffel Traunstein2019-06-12T11:00:53+02:00

Schulhund

Ennioo – „Cooler Typ dieser Labrador“

Dies war der erste Satz des Prüfungsprotokolls am Ende unserer Schulhundeausbildung.

Mehr durch Zufall landete im März 2016 ein Labrador Welpe bei mir.
Es war naheliegend, dass ich als Lehrerin einen Hund aus einer jagdlichen Leistungszucht und somit großem Arbeitswillen zu meinem Co-Pädagogen machen würde.

Bereits in den 50er Jahren wurde der therapeutische und pädagogische Wert von Tieren in der Arbeit mit Menschen dokumentiert. Man erkannte den Hund als „sozialen Katalysator“ und „Brückenbauer“. Hieraus entstand ein neuer Wissenschaftszweig – die Erforschung der Mensch – Tier – Beziehung.
Ziel der Tiergestützten Pädagogik ist der Lernfortschritt, der von einem Lernprozess im sozio-emotionalen Bereich initiiert ist und mit dem konkrete Zielvorgaben erreicht werden.

An über 400 Schulen in Deutschland werden inzwischen Schulhunde eingesetzt.

Als Labrador bringt Ennioo rassebedingt die besten Voraussetzungen (Leichtführigkeit, Menschenbezogenheit, „Will to please“) für den Einsatz als Schulhund mit.  Ennioos Einsatzbereich sind meist Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren. Er muss sich bei ängstlichen und zurückhaltenden Kindern und Jugendlichen ruhig nähern, aber auch genug Temperament mitbringt, um mit den Kindern und Jugendlichen zu toben.

Insgesamt muss er sehr souverän sein, so dass ihn größere Lautstärke oder Bewegung im Klassenzimmer nicht aus der Fassung bringen. Er muss sich den Schülern gegenüber kooperativ zeigen, Kommandos auch von unbekannten Jugendlichen annehmen und ausführen.

Ennioo ist rassetypisch immer gut gelaunt und begrüßt morgens freudig „seine“ Kinder. Selbst Jugendlichen, die stark mit ihrer Pubertät (Selbstzweifel, Müdigkeit) kämpfen, entlockt er regelmäßig ein Lächeln, verhilft zu einem guten Start in den Schultag und ist Ansporn, sich auch mal an der frischen Luft zu bewegen.

In seiner Freizeit ist Ennioo Reitbegleithund und die personifizierte Gute Laune.

Schulhund, Tierarzt Pattenham, Chiemsee, Truchtlaching, Bayern, Landkreis Traunstein, Altötting, Mühldorf, Meta Lahn, Tierarztpraxis, Traunreut, Trostberg, Chieming, Chiemgau, Altenmarkt, Hund, Katze, Kaninchen, Meerschweinchen, Heimtier, Kleintierpraxis, Heimtierpraxis, Tierarztpraxis,
Schulhund2019-06-11T08:31:06+02:00

Lana  –  Such- und Lawinenhund bei der Bergwacht Bayern, Region Chiemgau

Lana  –  Such- und Lawinenhund bei der Bergwacht Bayern, Region Chiemgau

Arbeitet im Team zusammen mit seinem Hundeführer Korbinian Conway.

Die Bergwacht Bayern hilft allen in Bergnot geraten Menschen. Leider kommt es oft vor, dass Menschen am Berg vermisst werden oder im Winter von einer Lawine verschüttet werden.

Dabei bilden die Teams, bestehend aus einem „Bergwachtler“ mit seinem Such- und Lawinenhund eine Spezialeinheit innerhalb der Bergwacht. Der Mensch und sein Hund werden über 2-3 Jahre ausgebildet. Nach dieser Zeit erreicht das Team in der Regel die Einsatzreife – den „B-Status“. Prüfungen müssen sowohl im Sommer als auch im Winter abgelegt werden. Danach erfolgen regelmäßige (jährliche) Wiederholungen der Prüfungen.

Gerade im Bereich der Lawinensuche muss schnell gehandelt werden. Deshalb dürfen keinen langen Rüst- und Anfahrtszeiten entstehen. Ein Teil der Ausbildung besteht darin, mit unseren Hunden das Fliegen im Hubschrauber zu trainieren, sowie das Abseilen aus dem Hubschrauber. Die Hunde dürfen durch einen Flug zum Einsatz nicht aus dem Konzept gebracht werden und müssen im Anschluss routiniert ihre Arbeit unter schwierigsten Bedingungen erledigen.

Das Mensch-Hund-Team kann dabei in drei verschiedene Kategorien eingeteilt werden:

  1. A-Status:

    Der Hund ist noch in der Ausbildung. Mit dem erfolgreichen Ablegen der ersten Prüfung erhält der Hund diesen Status. Das heißt, er ist offiziell Bergwachthund, jedoch noch nicht bereit für echte Einsätze. Hierzu zählen oft Junghunde und Hunde, die seit ca. ein Jahr trainiert werden.

  2. B-Staus:

    Nach der zweiten Prüfung erhalten die Hunde die Einsatzreife. Nun können die Teams guten Gewissens in Einsätze gehen.

  3. C-Status:

    Diesen Status erhalten oft die älteren und damit erfahreneren Hunde. Diese Hunde müssen in den Prüfungen schwere bis sehr schwere Aufgaben lösen und erhalten die höchste Einstufung. Sie werden bei sehr anspruchsvollen Einsätzen bevorzugt, da die Erfahrung von Hund und Mensch sich positive auf den Verlauf des Einsatzes auswirkt.

Lana ist mittlerweile ein C Hund. Auf sie kann man sich im Einsatz verlassen, sie bringt genügend Erfahrung mit, um auch knifflige Situationen zu meistern.

Mehr Infos unter: http://www.lawinenhundestaffel-chiemgau.de

Lana  –  Such- und Lawinenhund bei der Bergwacht Bayern, Region Chiemgau2019-06-10T08:47:57+02:00

Schimmelsuchhund Baxter

Atemwegsbeschwerden, allergische Reaktionen, Asthma, Bronchitis, Halskratzen, Heiserkeit, Husten…

Das alles sind Symptome, die beim Menschen auftreten können, wenn er in einer Wohnung lebt, die mit Schimmel belastet ist. Offensichtlicher Befall ist leicht zu erkennen, aber nicht jeder Befall ist offensichtlich. Durch ein kleines Leck in einem Wasserrohr kann zum Beispiel eine so geringe Menge an Wasser kontinuierlich ins Mauerwerk entweichen. Zuwenig, um einen „Wasserfleck“ zu bilden, aber genug, um Schimmel entstehen zu lassen. Man geht davon aus, dass über 80% des Schimmelbefalls nicht sichtbar ist, da er sich innerhalb von Bauelementen befindet, oder hinter der Tapete, einer Gipskartonplatte, in Zwischendecken oder Wänden wächst.

Hier kommt ein Schimmelsuchhund zum Einsatz

Der Geruchssinn des Hundes ist um ein Vielfaches empfindlicher, wie der des Menschen. Einen starken Befall können auch wir riechen, aber hier geht es um Feinheiten, die wir nicht mehr wahrnehmen können. Der Hund hingegen schon. Außerdem:

  • Die Untersuchung erfolgt weitgehend „zerstörungsfrei“. Erst bei einer Anzeige müssen kleiner Löcher zur Probengewinnung angefertigt werden.
  • Direkt im Anschluss an die Suche liegt das Ergebnis vor. Ein Befall kann bestätigt oder ausgeschlossen werden!
  • Es können innerhalb kurzer Zeit große Flächen abgearbeitet werden.
  • Die Anzahl von Proben zur weitergehenden Untersuchung (um welche Art von Schimmel es sich handelt) kann auf ein Minimum reduziert werden. Das reduziert deutlich die Kosten!
  • Umfangreiche Zerstörungen durch zu öffnende Bauteile entfällt weitgehend, bzw. wird auf ein Minimum reduziert.

Aber auch der Schimmelsuchhund arbeitet im Team mit seinem Hundeführer. Irgendwer muss schließlich den Schreibkram erledigen und Futter einkaufen. 😊

Ich bin Baxter, lebe mit meinem Herrchen in Franken und mache eine Ausbildung zum Schimmelsuchhund und begleite ihn in meiner Freizeit auch gerne in seine Hundeschule.

I bin der Baxter und do bin i dahoam: www.hundeschule-hundundmensch.de

Schimmelsuchhund Baxter2019-06-09T07:50:58+02:00