Zahnresorption beim Hund – früher auch CORL (Canine Odontoclastic Resorptive Lesions) genannt – ist eine schmerzhafte Zahnerkrankung. Dabei beginnen körpereigene Zellen (Odontoklasten), gesunde Zahnsubstanz aufzulösen.

Ähnlich wie die bekannte FORL bei Katzen, tritt sie beim Hund seltener und oft unauffälliger auf.

Was passiert im Zahn?

Die Zerstörung beginnt meist an der Zahnwurzel und wandert zur Krone:
• Zahnhartsubstanz wird abgebaut
• der Zahn wird instabil
• der Zahnnerv kann freigelegt werden → starke Schmerzen

Mögliche Symptome

Hunde zeigen oft nur subtile Anzeichen:
• Kauen auf nur einer Seite
• Rückzug oder Abwehr bei Maulberührung
• Mundgeruch, Zahnfleischentzündung
• Verfärbungen oder Defekte am Zahnhals

Diagnose: nur mit Dentalröntgen sicher

Da viele Läsionen unter dem Zahnfleisch liegen, sind sie nicht sichtbar.
Eine sichere Diagnose ist nur unter Narkose mit Dentalröntgen möglich.

Therapie

Betroffene Zähne müssen in der Regel entfernt werden.
Füllungen helfen nicht, da der Prozess weiter fortschreitet.

Fazit

Zahnresorption beim Hund ist schmerzhaft, aber bei frühzeitiger Diagnose gut behandelbar.
👉 Regelmäßige Zahnkontrollen sind besonders bei älteren Hunden wichtig!

Verdacht auf Zahnschmerzen?
Vereinbaren Sie einen Termin zur Zahnuntersuchung – wir beraten Sie gerne!